Nachdem Gmail und Yahoo bereits 2024 ihre Zustellungsrichtlinien verschärften, reihte sich im Mai 2025 auch Microsoft (und damit Outlook) ein.
Immer mehr Anbieter erhöhen Ihre Sicherheitsanforderungen und lassen nur noch E-Mails von authentifizierten Absendern zu. Damit sollen vor allem Empfängerinnen und Empfänger vor Phishing und Spam geschützt werden. Gleichzeitig schützen Sie sich und Ihre Organisation vor Identitätsdiebstahl, verbessern Ihre Zustellbarkeit und verringern die Wahrscheinlichkeit einer Spam-Einstufung.
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die verschiedenen Authentifizierungsmöglichkeiten im Überblick. ⤵
Einfach gesagt sorgt DKIM dafür, die Unverfälschtheit einer E-Mail sicherzustellen. Mithilfe einer versteckten Signatur wird es dem Empfänger ermöglicht, zu überprüfen, ob der Versand einer E-Mail tatsächlich vom Absender erfolgt ist bzw. von diesem autorisiert wurde.
Bei der DKIM-Authentifizierung werden zwei digitale Schlüssel (DKIM-Keys) generiert. Die beiden Keys sorgen dafür, dass Ihre E-Mails durch den Absenderserver verschlüsselt und anschließend durch den Empfängerserver entschlüsselt werden können. Nur, wenn die Entschlüsselung erfolgreich ist, wird die E-Mail zugestellt.
Mithilfe der Authentifizierung beugen Sie dem Missbrauch Ihrer Absenderadresse vor, denn durch den Entschlüsselungsprozess beweisen Sie, dass die Nachricht von Ihnen als Domaininhaber versendet wurde. So verringern Sie die Wahrscheinlichkeit einer Spam-Einstufung und verbessern die Zustellbarkeit Ihrer Mailings.
Möchten Sie mehr über die DKIM-Authentifizierung erfahren? Hier finden Sie weitere Informationen.
Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erstellen des DKIM-Keys in rapidmail finden Sie hier.
Das SPF-Verfahren wird eingesetzt, um zu verhindern, dass die Absenderadresse einer E-Mail oder eines Newsletters gefälscht werden kann – z. B. von Spammern, die den Anschein erwecken möchten, eine Nachricht von Ihrer Domain aus zu versenden. Das Verfahren schützt vor Betrugsfällen, hilft Ihrer Reputation als Versender:in – und sorgt somit für eine Verbesserung Ihrer E-Mail-Zustellbarkeit.
Mithilfe von SPF-Einträgen geben Sie gezielt IP-Adressen für den Versand frei. Das bedeutet, dass Sie selbst entscheiden, über welche Server – also über welche IP-Adressen und Domains – Ihr E-Mail-Versand stattfinden darf. Der Empfängerserver führt einen Abgleich durch, bevor die E-Mail zugestellt wird: Nur, wenn die E-Mail von einer gelisteten IP-Adresse aus versendet wurde, wird Sie an den Empfänger bzw. die Empfängerin übermittelt.
Sind Sie auf der Suche nach ausführlichen Informationen zum SPF-Verfahren? Diese finden Sie hier.
Eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erzeugen des SPF-Records in rapidmail finden Sie hier.
DMARC ist ein weiterer E-Mail-Sicherheitsstandard. Dieser dient ebenfalls dazu, Spammern vorzubeugen und zu verhindern, dass Ihre Domain z. B. zu Phishing-Zwecken missbraucht wird.
Einerseits sorgt die DMARC-Authentifizierung dafür, dass ein Domain-Inhaber überblicken kann, wer E-Mails über seine Domain versendet. Andererseits legt der Domain-Inhaber in der sogenannten DMARC-Policy fest, wie ein Provider mit einer E-Mail umgehen soll, die nicht den erforderlichen Sicherheitsstandards entspricht.
Dabei baut DMARC auf den bereits erwähnten Authentifizierungsverfahren DKIM und SPF auf: Nachdem Sie eine E-Mail versendet haben, findet durch den Empfängerserver ein Abgleich statt, bei dem DKIM bzw. SPF überprüft werden.
Der DMARC-Record enthält Informationen, die einem E-Mail-Provider mitteilen, wie mit einer eingehenden E-Mail umzugehen ist. Wenn der DKIM- bzw. der SPF-Abgleich erfolgreich ist, kann die eingehende E-Mail als legitim betrachtet werden und soll einem Empfänger zugestellt werden.
Wenn der DKIM- bzw. der SPF-Abgleich fehlschlägt, ist hingegen Vorsicht geboten: Der E-Mail-Provider sollte die E-Mail als potenziell gefährlich einstufen.
In diesem Fall greift die DMARC-Policy, in der Sie festhalten, was mit einer solchen E-Mail passiert. Drei Richtlinien stehen dabei zur Verfügung:
None (Approve): Die E-Mail soll wie gehabt zugestellt werden.
Quarantine: Die E-Mail wird zugestellt, wird aber als Spam eingestuft.
Reject: Die E-Mail wird abgelehnt und die Zustellung schlägt fehl.
Sind Sie auf der Suche nach ausführlichen Informationen zu DMARC? Diese haben wir hier für Sie festgehalten.
Eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erstellen und Hinterlegen eines DMARC-Records haben wir hier für Sie vorbereitet.